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Das bundesweite Kompetenznetz Vorhofflimmern arbeitet an der Entwicklung neuer Methoden in der Diagnose und der Therapie. Dazu werden in experimentellen Untersuchungen die genetischen und molekularbiologischen Ursachen sowie die elektrophysiologischen Ausprägungen des Vorhofflimmerns analysiert.
Neben der Grundlagenforschung ist ebenfalls die klinische Forschung unverzichtbar: Für die Durchführung von qualitativ hochwertigen Studien werden Patientendaten über ein Datendokumentationssystem anonymisiert erfasst. Diese dienen insbesondere als Datengrundlage für flächendeckende epidemiologische Studien und den Aufbau eines Patientenregisters. Außerdem werden neue medikamentöse und technische Behandlungsformen in klinischen Untersuchungen bewertet – patientenindividuell, qualitätsgesichert und nach dem neuesten Stand des kontinuierlich erweiterten Wissens.
Vorhofflimmern ist die häufigste und klinisch wichtigste Herzrhythmusstörung. Allein in Deutschland leiden daran rund eine Million, vor allem ältere Menschen. Aufgrund der demographischen Altersentwicklung werden es in 40 Jahren voraussichtlich bereits 2,5 Millionen Patienten sein.
Vorhofflimmern hat viele Gesichter. Ungefähr 80% der Patienten leiden unter symptomatischem Vorhofflimmern mit
