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Katheterablationen haben sich in der
Therapie von Vorhofflimmern und Vorhofflattern etabliert. Eine
Methode ist die Elimination von sogenannten Triggern (zusätzliche
elektrische Impulse), die Vorhofflimmerepisoden auslösen können
und meist in den Pulmonalvenen lokalisiert sind. Die erfolgreiche
Elimination dieser Trigger (z. B. durch elektrische Isolation der
Pulmonalvenen) kann zur Heilung von Vorhofflimmern führen.
Daneben existiert ein Ansatz, der mittels linearer Ablationsläsionen
die chirurgische Substratmodifikation durch Inzisionen imitiert.
Für
beide Methoden ist die genaue Kenntnis der individuellen kardialen
3D- Anatomie ist ein kritischer Bestandteil. Die Darstellung der
Anatomie, der Katheter und des Wandkontaktes entscheidet über
Erfolg, Komplikationen (z.B. Pulmonalvenenstenosen) und Rezidivrate
(z.B. durch Lücken zwischen Ablationsläsionen) von
interventionellen Therapien. Eine Röntgen-Durchleuchtung bietet
nur eine 2D-Darstellung mit geringem Weichteilkontrast und wird somit
den komplexen anatomischen Verhältnissen nicht gerecht.
| Design: |
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| Ziel: |
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Im geplanten Projektbereich wollen Zentren mit Expertise in der kardialen Bildgebung und Ablationstherapie durch Kooperation ein System zur 3-dimensionalen anatomischen Vorhofdarstellung entwickeln, so daß eine Ablationstherapie von Vorhofflimmern zukünftig zu einem komplikationsarmen und erfolgreichen Routineverfahren wird. |
| Methodik: |
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I. Etablierung einer Methodik zur 3-dimensionalen
Rekonstruktion der Vorhöfe in vivo mit in vitro
Validierung der atrialen Anatomie (Schwein): In der ersten Phase
sollen für die einzelnen Verfahren (NMR, CT und
intrakardialer Ultraschall) die technischen Parameter zur 3D
Darstellung der Vorhöfe erarbeitet werden. Hierbei wird eine
Plattform zur Bildverarbeitung entwickelt, die eine vergleichende
Analyse verschiedener Bildgebungsmodalitäten ermöglicht.
An den beteiligten Zentren werden die Vorhöfe von
Hausschweinen während Vollnarkose mittels NMR, CT oder
Ultraschall 3-dimensional rekonstruiert. Im Anschluß werden
die Herzen und herznahen Gefäße entnommen und
anatomisch rekonstruiert, um die 3D Rekonstruktionen zu
validieren. |
PD Dr. med Schauerte, Patrick
Medizinische Klinik I
Universitätsklinikum der RWTH Aachen
Pauwelsstr. 30
52057 Aachen
Tel: 0241 / 8089669
Fax: 0241 / 8088414
E-Mail: pschauerte@post.klinikum.rwth-aachen.de
Dr. Christian Knackstedt
Medizinische Klinik I - Kardiologie
Universitätsklinikum der RWTH Aachen
Pauwelsstr. 30
52074 Aachen
Tel: 0241 / 8088630
E-Mail: cknackstedt@ukaachen.de
Infoblatt (PDF, 1 Seite, 246KB) zum Teilprojekt B7
Haissaguerre et al. N Engl J Med. 1998; 339: 659-66
Oral et al. Circulation 2003; 108: 2355-2360
Karch et al. Circulation. 2005; 111: 2875-80
