

| Wir befolgen die HONcode Prinzipien. verify here. |
Springe direkt zu: Hauptnavigation | Inhaltsbereich | Suchfunktion | Weitere Informationen, Links und Downloads | Service-Funktionen
Der Krankheitsverlauf des Vorhofflimmerns erstreckt sich oft über Jahre und Jahrzehnte. Insbesondere die in dem langen Verlauf auftretenden Komplikationen führen zu hohen Erkrankungsraten, verbunden mit wiederholten stationären Aufenthalten bis hin zum Tod durch Schlaganfall oder Herzversagen. Die bisherigen Aussagen zu Komplikationen des Vorhofflimmerns beziehen sich zumeist auf klinische Studien, die von einem selektierten Patientengut ausgehen. In der Forschung fehlen verlässliche Daten, die auf breit angelegten Registern mit hohem Fallzahlen und konsekutivem Einschluss beruhen.
Das Teilprojekt A7 erfasst die Häufigkeit von Komplikationen des Vorhofflimmerns und stellt damit die konsequente Weiterführung des Projektes AB1: "Basisdokumentation und Verlaufsbeobachtung" dar.
Dabei geht es um die Frage, ob die beobachteten Komplikationen in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Vorhofflimmern stehen, ob und wie sie hätten verhindert werden können und welche Folgen sie für den Patienten und für das System der Gesundheitsversorgung haben.
Schwerpunkte der Nachbeobachtung und Beurteilung sind sowohl die besonders gravierenden Komplikationen als auch die nur wenig beschriebenen, klinisch und gesundheitsökonomisch jedoch als relevant eingestuften Komplikationen:
Design: |
Es handelt sich bei dem Projekt A7 um eine Registerstudie mit systematischer standardisierter zentraler und konsekutiver Erfassung von Komplikationen des Vorhofflimmerns in Krankenhäusern und Praxen mittels der Telematik-Struktur dieses Netzwerkes. |
Ziel: |
Ziel ist es die Inzidenzen und Verläufe von Komplikationen bei Vorhofflimmern im Gesamtkollektiv zu erfassen. |
Methodik: |
Unterstützt durch das elektronische Studienmanagement des Teilprojektes Z1 und die Software MARVIN werden im Rahmen der Nachbeobachtungen („Große Visite“ und „Kleine Visite“) und mittels der Hotline- Nummer (0 800/16565055) die Komplikationen an das SAE (Serious Adverse Event) Zentrum in Brandenburg a.d.Havel gemeldet. Dort werden die Befunde komplettiert und der Zusammenhang mit dem Vorhofflimmern durch ein Critical Event Committee (CEC) beurteilt. Das Komitee setzt sich aus zwei Kardiologen und einem Neurologen zusammen. Es erarbeitet eine kritische und systematische Einordnung der Ereignisse und entwickelt Programme zur Verbesserung der Therapie in der täglichen Praxis. |
Prof. Dr. med. M. Oeff
Leiter der Klinik für Innere Medizin I.
(Kardiologie, Pulmonologie, Angiologie)
Hochstr. 29.
14770 Brandenburg
Tel: 03381 / 41 15-00 (Sekretariat)
Fax: 03381 / 41 15 69
E-Mail: oeff@klinikum-brandenburg.de
Infoblatt (PDF, 1 Seite, 265KB) zum Teilprojekt A7
Capucci A, Villani GQ, Aschieri D (1997) Risk of complications of atrial fibrillation. Pacing Clin Electrophysiol 20: 2684-91
Wyse DG, Love JC, Yao Q, Carlson MD et al. (2001). Atrial fibrillation: a risk factor for increased mortality - an AVID registry analysis. J Interv Card Electrophysiol 5(3): 267-73.
Wolf PA, Mitchell JB, Baker CS, Kannel WB et al. (1998). Impact of atrial fibrillation on mortality, stroke, and medical costs. Arch Intern Med 158(3): 229-34.
Khand AU, Rankin AC, Kaye GC, Cleland JG (2000). Systematic review of the management of atrial fibrillation in patients with heart failure. Eur Heart J 21(8): 614-32
