Gap-AF Zusammenfassung

Design

Prospektive, randomisierte, multizentrische Studie bei Patienten mit medikamentös therapierefraktärem intermittierendem Vorhofflimmern

Ziel

Vergleich der Effektivität komplett angelegter linearer Lungenvenenisolation die jeweils zwei Ostien umkreisen mit demgleichen, aber inkompletten, Liniendesign

Methodik

Die Studienpatienten wurden zur Durchführung kompletter oder inkompletter Läsionen randomisiert. Nach doppelter transseptaler Punktion wurden drei transseptale Schleusen in den linken Vorhof vorgebracht. Simultan zur Ableitung der Lungenvenensignale über zwei in den Ostien der oberen und unteren Lungenvene platzierten Lasso-Kathetern wurde sequentiell eine Hochfrequenzstromablation (gekühlte Elektrodenspitze) durchgeführt. Um vergleichbare Bedingungen für beide Gruppen zu erhalten, wurde bei Erreichen der kompletten Isolation mit Verlust der Lungenvenensignale in Gruppe A die Ablation sofort beendet, damit sich die Leitungsunterbrechung nur transient zeigt ( inkomplette Läsionen). In der anderen Gruppe wurden bei Erzielen der elektrischen Isolation weitere konfirmative Applikationen angelegt, um möglichst eine permanente Leitungsblockierung zu erreichen. Alle Patienten wurden nach drei Monaten einer invasiven Nachkontrolle der Leitungseigen­schaften der Lungenvenen unterzogen.

Der Nachbeobachtungszeitraum betrug zwölf Monate ohne Blindingperiode. Die Anzahl von Rezidiven (definiert als Vorhofflimmern >30 sec) sowie die Dauer der Episoden vor und nach der Ablation wurden mittels täglichem Event-Rekorder überprüft.